Selber machen: Die eigene Community aufbauen und über soziale Plattformen verstärken.

Facebook hin oder her – die eigene Plattform aufbauen und damit eine eigene Leserschaft oder eigene Seher zu gewinnen ist auf lange Sicht der bessere Plan. Natürlich sollte man die großen Communities für die Vermarktung der eigenen Seite geschickt nutzen. Aber wer weiß, was Herrn Zuckerberg oder dem Google-Konzern in den nächsten Monaten noch alles einfällt und wie interessant dann noch die Profile in Facebook, Google und weitere sein werden.

Eigene Plattform – was könnte das sein? Auf jeden Fall ein Blog, in dem – ähnlich dem Activity Stream bei Facebook – die eigenen Inhalte zusammenlaufen. Oder ein YouTube-Kanal mit entsprechend aufbereiteten Videos. Oder eine Foto-Community wie Flickr, über die man sich auch ausdrücken kann. Oder … eine Mischung aus allem.

Meine Seite könnte zugegebenermaßen häufiger mal neue Beiträge vertragen, aber meine Community wächst trotzdem stetig. So wird das auch weiter gehen und warum? Weil ich versuche, regelmäßig interessante Beiträge zu meinem Thema zu veröffentlichen.

Das selbe gilt für ein gut geführtes Facebook-Profil (wenn man´s denn beruflich nutzen möchte). Aber Facebook war in den letzten Jahren immer für Überraschungen gut. Mal war es die über Nacht geänderte Breite von Profilbildern, mal war es die Umstellung der Profile auf die Chronik und vieles mehr. Mit einem eigenen Medium kann so lange man will auf einer Linie bleiben und kommt nicht aufgrund überraschender Änderungen in Zugzwang.

Facebook versucht, alles innerhalb der beiden blauen Balken zu pressen. Das Internet soll, wie früher bei AOL, in Facebook stattfinden. Hier sind die Freunde, hier sind die Infos, hier ist der Spaß. Aber wer beispielsweise mit seinen Themen von Interessenten gefunden werden möchte, braucht (in Deutschland hauptsächlich) Google dazu. Aber Facebook-Seiten verbessern das eigene Google-Ranking nicht. Ein Blog schon.

Diesen Artikel hier kann von jedermann gelesen werden. Niemand wird ausgeschlossen oder braucht einen Login. Um aber ein Post in Facebook zu lesen, muss ich Mitglied sein und auch mit dem Autor „befreundet“ sein. Dieser Artikel hier auf dem Blog wird einige Tage lang aktuell bleiben und seine Leser finden. Im Activity Stream bei Facebook wäre er schon nach kurzer Zeit verschwunden. Nur eifrige Scroller finden ihn noch, indem sie ältere Beiträge lesen – ist aber nicht die Regel.

Auch mit einem Blog oder (entsprechend konfigurierten Wiki) kann ich mit Gleichgesinnten oder Kritikern in einen spannenden Dialog treten und brauche Facebook dazu nicht wirklich. Dieser Dialog ist dann in der Regel inhaltlich fundierter als die Kommentare bei Facebook-Posts. Diese haben doch eher umgangssprachlichen und kurzfristigen Charakter. Selbst Blog-Kommentare sind durch Google auffindbar, was die Suchmaschinenoptimierung zusätzlich unterstützt.

Und, was mir besonders am Herzen liegt: Jede Zeile und jedes Foto in meinem Blog gehört mir und nicht Facebook oder Google. Denn wer sich die Mühe macht und die AGBs der öffentlichen Social Media Plattformen durchliest, wird feststellen, dass alles Gepostete plötzlich der Plattform gehört und von Facebook & Co. ungefragt verwendet werden darf.

Aber nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht. Ich bin selbst eifriger Verwender von Facebook und halte mich gerne und regelmäßig in dieser (größten) Community auf. Ich nutze sie als Distributionsplattform für meine Inhalte (www.facebook.com/raifeleistung) und zum persönlichen Vergnügen. So ist das für mich perfekt – und könnte es auch für viele Unternehmen sein, die sich in Social Media engagieren wollen und können.

In diesem Sinne – bleiben Sie mir gewogen.

 

 

Bild von Hansjörg Hoffmann, gefunden bei http://piqs.de/fotos/117362.html

 

 

raifeleistung

Ist RAIFELEISTUNG nur ein Wortspiel? Ganz bestimmt nicht, denn alle Kunden von Stephan Raif dürfen eine wahrlich reife Leistung erwarten. Sie bekommen neben viel Erfahrung aus über 20 Jahren im Job, profundem Marketing- und Social Media Know-how noch eine ganze Menge Engagement, Begeisterung und Herzblut frei Haus.

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