Keine Angst vor Social Media!

Mehr als die Hälfte aller Unternehmen setzen mittlerweile Social Media im Marketing ein. Aber warum die andere Hälfte noch nicht? Sicher gibt´s für manche Firmen ein paar gute Gründe, sich nicht in die Community-Arbeit zu stürzen. Aber meistens verfügen die Entscheider nicht über das richtige Know-how oder sind gar falsch informiert. Manche haben regelrecht Angst vor Social Media, vor dem Unbekannten.

Wenn ich mit Unternehmen über ihre fehlende Präsenz diskutiere, dann höre ich meistens die selben Argumente:

  • Unsere Zielgruppe ist nicht auf Facebook
  • Da kann ja jeder Kritik posten
  • Angst vor Shitstorms
  • Bei uns hat keiner Zeit dafür
  • Wo ist der ROI
  • Angst vor Kontrollverlust / Sendehoheit fürs Unternehmen
  • Ratlosigkeit, was man mit den Kunden besprechen könnte
  • Ganz krass: Die Kunden sollen nicht ihre Meinung sagen, die sollen kaufen

Dass Social Media allerdings immer einen Kanal findet, über ein Produkt, eine Firma oder Personen zu diskutieren, ist diesen Leuten nicht klar. Und sie werden es meist nicht bemerken, weil diese Diskussion (ohne Monitoring) unbeobachtet und irgendwo stattfindet.

 

Dabei ist Social Media kein Hexenwerk:

Nehmen Sie Social Media ernst und holen Sie sich Informationen über diese Dialog-Kommunikation. Auch wenn es Facebook & Co. irgendwann einmal nicht mehr geben wird – diese Kommmunikationsform wird uns bleiben. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter und Sie Social Media Schulungen erhalten. Denn Social Media verändert die Kommunikation intern und extern. Alles wird transparenter, offener und nachvollziehbarer.

Beobachten Sie, was über Ihr Unternehmen, Ihre Produkte oder Ihre Wettbewerber gesprochen wird. Das können Sie „händisch“ machen, indem Sie die Suchmaschinen von Google, Facebook, Twitter, YouTube etc. nutzen. Oder Sie beauftragen eine Agentur mit dem Monitoring Ihrer Interessenbereiche. Dafür gibt es (meist kostenpflichtige) Tools, die einen guten Rundumblick bieten.

Definieren Sie die richtigen Ziele. Richtig im Sinne der Zweckmäßigkeit für Ihr Marketing und richtig auch im Sinne der Leistungsfähigkeit dieser Dialogform. Beispielsweise ist es kein sinnvolles Ziel, am Ende des Jahres zu xx-tausend Fans-/Follower zu streben. Viel wichtiger ist deren Qualität. Oder falsch wäre es auch, sich in punkto Aufbau einer Markenbekanntheit auf Social Media zu verlassen. Das funktioniert schon, aber meist nicht nur durch Online-Aktivitäten.

Überlegen Sie, mit welchen Mitteln, welchen Mitarbeitern und welchen Zeitressourcen Sie diese Ziele erreichen können.  Rechnen Sie erst mal nicht mit kurzfristigen Erfolg. In aller Regel funktioniert der Reputationsaufbau über Social Media langsam.

Holen Sie Ihre Mitarbeiter ins Boot. Denn diese sind idealerweise die ersten und wichtigsten Markenbotschafter Ihres Unternehmens. Informieren Sie diese über ihre Aktivitäten und motivieren Sie die Kollegen, mitzuwirken. Im Zuge dessen ist es sicher keine schlechte Idee, die eigenen Arbeitsverträge in punkto Geheimhaltungsverpflichtung in Zeiten von Social Media zu überdenken. Denn schnell landet ein scheinbar lustiges Bild auf Facebook, das da aber nicht hin gehört.  So geschehen beispielsweise in meinem Bekanntenkreis während eines lustigen Betriebsausfluges. Ein witziges Foto des Chefs, der beim Strand Volleyball auf dem Hosenboden landet, wurde (in bester Absicht) gepostet. Blöderweise war das jedoch der Vorstand einer Bank, der sich seinen Kunden sicher so nicht präsentieren wollte. Aber Achtung – ich warne deutlich vor Überregulierung. Gute Social Media Guidelines für die Mitarbeiter genügen vollkommen.

Holen Sie sich externe Hilfe fürs Aufsetzen der Plattformen, zur Beratung und fürs Erstellen der Inhalte. So entlasten Sie Ihre eigenen Mitarbeiter und erhalten eine professionelle Außensicht. Der Dienstleister kann jedoch nur selten das gesamte Social Media Paket eines Unternehmens schultern – er sollte es auch nicht. Denn via Social Media sprechen Sie mit Ihren Kunden und Interessenten auf direktem Wege. Manches davon kann eine Agentur in Ihrem Namen tun, aber eben nicht alles. Zudem sollten Sie die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister nutzen, um ihre eigenen Mitarbeiter auszubilden. So bauen Sie das Know-how im Unternehmen auf und aus

Kontrollieren Sie regelmäßig, was Ihr Social Media Auftritt leistet. Im Internet ist alles messbar. Nutzen Sie das und machen Sie regelmäßige Standortbestimmungen und ggf. Kurskontrollen, um Ihr Ziel zu erreichen.

Und – der beste Rat zum Schluss. Wagen Sie sich selbst ran an Social Media. Das „Mitmach-Web“ erfährt man am besten, in dem man eigene Erfahrungen damit macht. So können Sie viel besser nachvollziehen und verstehen, nach welchen Regularien kommuniziert wird, wer wie unterwegs ist und welchen Nutzen Sie persönlich daraus ziehen können.

 

raifeleistung

Ist RAIFELEISTUNG nur ein Wortspiel? Ganz bestimmt nicht, denn alle Kunden von Stephan Raif dürfen eine wahrlich reife Leistung erwarten. Sie bekommen neben viel Erfahrung aus über 20 Jahren im Job, profundem Marketing- und Social Media Know-how noch eine ganze Menge Engagement, Begeisterung und Herzblut frei Haus.

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