Facebook Gewinnspiele: Wird einfacher, viraler – aber Vorsicht vor rechtliche Fettnäpfchen.

Facebook Gewinnspiel RAIFELEISTUNGFacebook hat mal wieder getan, was sie gerne tun. Ändern. Nun die Guidelines für Promotions, die (nach der letzten Änderung) doch recht streng waren.

Nun dürfen Unternehmen ihre Gewinnspiele auf der Pinnwand ausrichten. Dafür ist keine App mehr nötig und das schont den Geldbeutel. Teilnehmen können die Nutzer künftig durch kommentieren eines Posts, durch sein liken oder durch das Schreiben einer Nachricht an die Betreiberseite. Auch können Abstimmungen stattfinden, in denen einfach die meisten “Gefällt mir” gewinnen.

Man darf beinahe alle Funktionen nutzen, die Facebook vorhält, außer markieren von Nutzern auf einem Bild zum Gewinnspiel oder Teilen des Gewinnspiels durch die Teilnehmer.

So werden Gewinnspiele wieder einfacher und vor allem via Pinnwand viraler. Das ist prima – ganz abgesehen davon, ob Gewinnspiele immer Sinn machen 😉

Die Kollegen von allfacebook.de haben hierzu einen ausführlichen Artikel geschrieben, der das Ganze vertieft.

 

Einfacher ja. Aber Achtung vor Rechtsverstößen.

Natürlich braucht auch ein Gewinnspiel auf der Pinnwand rechtlich einwandfreie Teilnahmebedingungen. Da gibt es eine Menge zu regeln und das braucht Platz. Besser ist es also, doch noch eine eigene Seite einzurichten, auf die man im Gespinnspiel-Post verweist. Sinngemäß: Bitte beachten Sie unsere Teilnahmebedingungen unter www.soundso.de.

Sollte Ihr Gewinnspiel mit Posten von Beiträgen oder durch Kommentare funktionieren, dann schließen Sie unbedingt alle rechtswidrigen Äußerungen wie Beleidigungen, falsche Tatsachen, Wettbewerbs- und Markenverletzungen etc. in den Teilnahmebedingungen aus. Sonst haften Sie möglicherweise für den Mist, der gepostet wird. 

Eine weitere Herausforderung wird die Benachrichtigung der Gewinner sein. Denn als Admin einer Seite darf man keine Nutzer über deren Profile ansprechen (Spam). Also muss man die Gewinner veröffentlichen und darauf hoffen, dass sie sich selbst melden. Oder man schreibt ihnen eine persönliche Nachricht, was lt. RA Thomas Schwenke rechtlich ok ist.

Ein weiterer Regelpunkt ist die Einschränkung von Teilnehmerkreisen, die auf einem Post schlecht möglich ist. Sollte Ihr Gewinn oder Produkt beispielsweise nur für Erwachsene nutzbar sein, muss das ebenfalls in den Teilnahmebedingungen stehen.

Apropos veröffentlichen der Gewinner: Dazu ist natürlich deren Einwilligung erforderlich, vor allem, wenn Sie deren Namen und ggf. Beiträge in einem anderen Post oder außerhalb Facebooks nutzen wollen.

Last but not least sind ein Impressum und Kontaktmöglichkeit verpflichtend. Sonst klingelt es bei Abmahnanwälten in der Kasse, wenn sie das entdecken.

Der Social Media Spezialist in rechtlichen Fragen, Rechtsanwalt Thomas Schwenke hat dazu einen Artikel verfasst … natürlich auf allfacebook.de 😉

Stephan Raif Foto RAIFELEISTUNG
Wer den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht …

 Foto: Stephan Raif

 

 

raifeleistung

Ist RAIFELEISTUNG nur ein Wortspiel? Ganz bestimmt nicht, denn alle Kunden von Stephan Raif dürfen eine wahrlich reife Leistung erwarten. Sie bekommen neben viel Erfahrung aus über 20 Jahren im Job, profundem Marketing- und Social Media Know-how noch eine ganze Menge Engagement, Begeisterung und Herzblut frei Haus.

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