Die neue Rolle von Social Media

Stephan-Raif_RAIFELEISTUNG_SoMDerzeit gibt es interessante Diskussionen von führenden Social Media Enthusiasten, wie sie sich selbst nennen. Also von Leuten, die sich Social Media selbst ganz dick auf die Fahne geschrieben haben. Einer davon ist Mirko Lange, der einen Artikel in der Huffington Post mit „Das Scheitern der Social-Media-Enthusiasten“ übertitelte.

Dem entgegnete postwendend ein weiterer Enthusiast, der das gerne weiterhin bleiben möchte – Johannes Lenz in LEAD Digital – mit der Gegenfrage  „Sind die Social Media Enthusiasten gescheitetert?“.

Ich selbst bin kein Enthusiast, aber doch begeistert von den (neuen) Möglichkeiten, die Social Media der Kommunikation bietet. Aber als alter Hase, der seit 1988 professionelle Kommunikation betreibt, sehe ich das doch weniger verklärt als die jungen Social Media Spezialisten.

Denn worum geht es uns Kommunikationsfachleute? Es geht um den sinnvollsten und wirtschaftlich besten Weg, die Zielgruppe(n) unserer werten Kundschaft mit den richtigen Botschaften zu erreichen. Dabei führt meist nicht EIN Weg zum Ziel, sondern wir müssen in unserer multimedial vernetzten Gesellschaft viele Wege gehen, diese gemäß den Zielerwartungen gewichten und kanalaffin bedienen. EINER dieser Kommunikationskanäle ist Social Media.

Ich kann meinen Werber-Kollegen in einem Tag die Grundlagen des Social Web beibringen. Aber ich bräuchte Jahre, um jemandem, der alle Facebook-Funktionen beherrscht, beizubringen, wie gute konzeptionelle Kommunikationsarbeit funktioniert. Denn Technikwissen ist schneller erlernt ist als Berufserfahrung erworben.

Ich beobachte mittlerweile immer mehr, dass die Social Media Agenturen langsam umdenken und sich intensiver dem Kommunikationsmix widmen bzw. hier in ein Partner-Netzwerk investieren. Sie wissen, dass Social Media im Grunde kein „neues Medium“ mehr ist (5 Jahre nach Obamas (Social Media) Kampagne „Yes we can“). Mittlerweile ist Social Media in beinahe jedem Unternehmen in der Unternehmenskommunikation fest verankert, auch wenn dabei noch viele Fehler gemacht werden.

Mein Resumee aus der Diskussion ist ganz einfach: Social Media gehört mittlerweile zur Kommunikation wie Anzeigen- und TV-Werbung. Es hat zweifellos unschlagbare Stärken, aber es hat auch viele Schwächen. Ein guter, erfahrener Konzeptionist und Mediafachmann kennt die Vor- und Nachteile aller Kommunikationskanäle, kann diese bewerten und gemäß der Kundenanforderungen (anteilig) belegen. So schafft man es auch heute noch, eine stimmige, aufeinander abgestimmte und sinnvolle Kampagne zu fahren, die den Zielen der Kunden entspricht.

In gewissem Sinne: back to the roots

 

Bild: Stephan Raif 

 

raifeleistung

Ist RAIFELEISTUNG nur ein Wortspiel? Ganz bestimmt nicht, denn alle Kunden von Stephan Raif dürfen eine wahrlich reife Leistung erwarten. Sie bekommen neben viel Erfahrung aus über 20 Jahren im Job, profundem Marketing- und Social Media Know-how noch eine ganze Menge Engagement, Begeisterung und Herzblut frei Haus.

Ein Kommentar zu “Die neue Rolle von Social Media

  1. Ha! Es geht weiter mit dem Enthusiasmus. Der nächste Enthusiast (der keiner sein will) hängt sich ans Thema und widerlegt Johannes Lenz´ Beitrag. Die sinnvollste Aussage kommt ganz zum Schluss:

    „Was Unternehmen eher benötigen, um den veränderten Kommunikationsbedingungen gerecht zu werden, ist ein Enthusiasmus für die eigenen Anspruchsgruppen. Das wäre der Blick über den Tellerrand, der wirklich den Horizont erweitert.“

    http://www.huffingtonpost.de/thilo-specht/sind-unternehmen-wirklich_b_4231245.html

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