Social Media – ich bin ein kleiner Teil davon

einbuchfuerkai-stephanÜber Social Media gibt´s eigentlich nicht mehr viel zu schreiben. Über Social Media gibt es sehr viel zu schreiben. So gegensätzlich empfinde ich dieses Thema mittlerweile. Worüber es aber ständig zu berichten gibt, sind die Menschen, die sich in Social Media aufhalten und es nutzen.

Wir lesen ständig von Heldengeschichten, Kuriositäten oder Pannen. Alles wird sofort geteilt und kommentiert. Übrigens hat sich die Quote derer, die aktiv Themen einstellen und sich an Diskussionen beteiligen und denen, die nur mitlesen nicht groß verändert. Die Themeneinsteller sind immer noch die kleinste Gruppe unter den Nutzern – und machen trotzdem soviel Wind 🙂

Mich haben kürzlich zwei Themen erreicht, die mich anrührten. Das eine ist der Tod der Mutter eines der Kontakte aus meiner Social Media Blase und das andere ist eine traurige Geschichte von Kai, einem Familienvater von drei Kindern, der nach einem Schlaganfall im Koma liegt. Ich kenne keinen der Beteiligten wirklich, aber trotzdem gehen mir diese Geschichten nahe. Irgendwie ist man eben nicht nur elektronisch miteinander verbunden und das gerade macht ja den Reiz von Social Media aus.

Der Tod ist ein Arsch, schrieb ein (mir auch unbekannter Autor) dazu. Recht hat er. Meistens. Speziell bei Kai ist der Ausgang der Geschichte noch unklar. Denn er lebt und keiner weiß im Moment, wie lange noch und in welchem Zustand. Er hat sich erst kürzlich selbständig gemacht, schrieb ein Buch und wollte seine Zukunft neu aufstellen. Ich kann das gut nachvollziehen – habe das ja vor nicht allzu langer Zeit selbst durchlebt.

Jetzt hängt die Zukunft der 5 köpfigen Familie am seidenen Faden. Aber wir können ihn alle ein wenig dicker machen, indem wir helfen. Dazu las ich gestern diesen Facebook-Post, der von Kais Accout aus geschrieben wurde:

einbuchfuerkai-stephan-raif

Das Buch habe ich sofort bestellt (ich weiß nicht, ob ich´s lesen werde) und den Beitrag geteilt. Das ist ein kleiner Tropfen auf einen heißen Stein, aber viele kleine Tropfen kühlen. So funktioniert Social Media.

einbuchfuerkai-raifeleistung

Heute morgen habe ich gesehen, dass alleine aus meinem kleinen Netzwerk einige Leute diese Meldung aufgegriffen und selbst gehandelt haben. Das ist schön und es gibt mir das Gefühl, dass mein kleiner Tropfen auf die richtige Stelle gefallen ist.

Mittlerweile gibt es einige Blogposts, die ich zu dem Thema gesehen habe. Von Leuten wie ich, die Kai auch nicht kennen oder nur ganz sporadisch aus dem Netz. Trotzdem ist die Anteilnahme groß.

Leute, das ist eine der vielen positiven Seiten von Social Media. Ich bin nach wie vor begeistert und happy, ein Teil dieses Netzwerkes zu sein.

Der Vollständigkeit halber hier das Buch von Kai „Willkommen im Meer“ und die Bankverbindung, die ein Bekannter von ihm eingerichtet hat. Wer möchte, kann hier ein paar Euros spenden. Unter dem Hashtag #einbuchfuerkai gibt´s noch viele weitere Beiträge und Infos.

Johannes Korten
IBAN DE 58 4306 0967 4019 2844 02
BIC GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Hilfe für Kai und Raja

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Update 21.05.2015

Dieses Thema macht im Moment die große Runde in Social Media. Mittlerweile ist das Buch von Kai-Eric Fitzner bei amazon.com auf Platz 1 der Bestsellerliste – noch vor Thomas Gottschalk. Der NDR hat sich auch schon darauf gestürzt und berichtet. So macht das Ganze Sinn und die Familie erhält Hilfe. Danke an alle!

NDR-RAIFELEISTUNG

(Abb. Screenshot ndr.de)

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