Ich habe mein Büro gekündigt. Jetzt arbeite ich überall.

SpiegelDie ersten Jahre meiner Selbständigkeit wollte ich intuitiv meinen gewohnten Arbeitsalltag beibehalten. Also morgens ins Büro, abends wieder zurück. Natürlich nur, wann ich wollte, aber anfangs wollte ich häufig.

So habe ich rasch Unterschlupf bei Fortis PR im schönen Lehel gefunden. Ein netter Altbau in einer der schönsten Gegenden Münchens wie ich finde. Das fühlte sich gut an und mir gefiel der Austausch mit den PR-Damen.

Gewohnheiten ändern sich

In den vergangenen Monaten allerdings war ich sehr selten noch dort. Mein Arbeitsstil hat sich verändert. Ich arbeite häufig direkt bei meinem Kunden, unterwegs (zugfahren und arbeiten funktioniert perfekt), manchmal im Cafe oder Biergarten und natürlich regelmäßig im Home Office.

Dazu kommt, dass ich seit einigen Monaten mit einem guten Kunden an Büro- und Arbeitskonzepten arbeite, die flexibles Arbeiten oder/und arbeiten im Open Space organisieren. Da passt ein festes Büro nicht mehr ins Konzept.

Nun bin ich ab und zu Gast in einem CoWorking Space in München oder sonst wo. Ich probiere mich gerade durch, setze mich rein und bin auf den Raum, die Leute und das Arbeiten dort gespannt. Man trifft in CoWorking Spaces völlig verschiedene Leute. Mal ist es andächtig ruhig, mal wird viel miteinander geredet und gelacht. Unkompliziert ist es immer. Einfach vorbei kommen, anmelden und los geht´s. Mein Computer kennt bereits die WLAN Hotspots und ich bin sofort startklar.

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CoWorking RAIFELEISTUNG

Besprechungsräume

Einer der Gründe, warum ich lange an dem Münchner Büro festgehalten habe, war die Möglichkeit, einen Besprechungsraum zu nutzen. Das allerdings tat ich selten. Meist sitze ich beim Kunden oder man trifft sich in einem Cafe oder Lokal.

Außerdem brauche ich künftig eher eine kreative Umgebung als einen „normalen“ Besprechungsraum. Ich möchte meinen Kunden bereits im Workshop, beispielsweise für Personal Brands, ein Erlebnis bieten. Dafür miete ich künftig einen passenden Raum an. Auch hier gibt es überall gute Angebote. Von klein bis groß, von Obstkisten-Möblierung bis fein – alles dabei. Das recherchiere ich momentan und schaue mir die Räume für den Fall des Falles an.

Die Münchner Adresse

Ich war so konditioniert, dass ein seriöser Berater in einer großen Stadt mit einer repräsentativen Adresse sitzen muss, sonst nimmt man ihn nicht ernst. Es hat lange gedauert, bis ich bemerkt habe, dass das (zumindest meinen Kunden) völlig egal ist.

Beratung ist ein Peoples Business. Man muss als Person, als Marke überzeugen. Dann ist der Rest, vor allem die Örtlichkeit des Büros nicht mehr wichtig. Also wird künftig auf meinen Visitenkarten „München. Berlin. Frankfurt. Hamburg. Überall“ stehen. Ach ja, Visitenkarten sind im Grunde auch überflüssig. Ebenfalls ein Relikt aus der alten Business-Welt – aber das führe ich gerne noch fort.

Nun arbeite ich wirklich flexibel: wann und wo ich möchte. Mit der Zeit werde ich in den für mich wichtigen Städten gute Anlaufstellen haben, schöne „Kreativräume“ für Kundengespräche und Workshops und auch die Routine darin, alles sinnvoll einzusetzen. Das gefällt mir.

RAIFELEISTUNG NEW WORK

 

raifeleistung

Ist RAIFELEISTUNG nur ein Wortspiel? Ganz bestimmt nicht, denn alle Kunden von Stephan Raif dürfen eine wahrlich reife Leistung erwarten. Sie bekommen neben viel Erfahrung aus über 20 Jahren im Job, profundem Marketing- und Social Media Know-how noch eine ganze Menge Engagement, Begeisterung und Herzblut frei Haus.

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