Erst die Hosentasche, jetzt das Wohnzimmer: Google Home kommt

RAIFELEISTUNG Google HomeGoogle stellte vor kurzem Home vor – ein kleiner Lautsprecher mit Mikrofon und Internetanbindung, der sämtliche Google-Dienste per Sprachbefehle noch einfacher nutzbar macht. So in etwa könnte eine einfache Erklärung lauten.

Google Home steht an einem zentralen Ort im privaten Heim, z.B. dem Wohnzimmer – als Smartphone-Anwendung ist Google ja sowieso schon seit Jahren überall dabei. Man nutzt die Home-Anwendung, in dem man mit ihr spricht. Sie beantwortet allerlei Anfragen, zum Beispiel nach dem Wetter, dem Verkehr, einer Übersetzung oder einer Information. So, wie man es schon seit Jahren mit der Suchmaschine macht. Es spielt Musik, Postcasts oder Videos aus der Cloud und steuert alle angeschlossenen Geräte im Haus an. So könnte man auch seine Rolläden, Lichter oder Heizung über Google Home steuern. Theoretisch.

Doch sie wird auch komplexere Aufgaben lösen können. „Welcher neue Kinofilm kommt gerade?“ könnte eine solche Frage sein. Google weiß, wo der kleine Lautsprecher steht und sucht im Umfeld nach neuen Kinofilmen. Sagt man Google Home, dass es ein Kinderfilm sein soll, dann wählt es eine Empfehlung in unmittelbarer Nähe und vielleicht nicht in der nächstgelegenen Metropole, da Kinder bekanntlich recht ungeduldig sind. Genauso kann bestellt werden – und Google schickt die Kinokarten direkt aufs Smartphone.

Was bedeutet das?

Zunächst mal nicht mehr als dass es eine erweiterte Nutzbarkeit der längst vorhandenen Google-Angebote gibt. Es werden durch oder für Google Home keine neuen Daten erhoben. Zunächst jedenfalls nicht 😉

Jedoch wissen wir nicht, was Google mit der Box noch alles anstellen wird. Durch das Mikrofon könnten auch alle Gespräche und Geräusche übertragen und gespeichert werden. Jeder, der sich bei Google-Smartphone Apps die Mühe macht, einmal nachzulesen, wozu man Google ermächtigt, kann sich vorstellen was man bei Google Home „erlauben“ muss. Man fragt sich zwar, wozu diese im Grunde belanglosen Informationen interessant sein sollen, aber es wäre durchaus denkbar, dass Google Musik-, Fernseh- und Video-Gewohnheiten trackt oder sich merkt, wann und was wir essen etc. um weitere nutzbare Informationen für verschiedenste Kaufangebote zu generieren. Was im übrigen auch interessant für andere Unternehmen ist.

Und Echo von Amazon?

AmazAmazon Echo RAIFELEISTUNGon bietet bereits seit Monaten ein ähnliches Konzept an, bezogen auf die (auch nicht unbeträchtliche) Amazon-Welt. Sieht ähnlich aus und funktioniert ähnlich – mit einem Schwerpunkt auf den Amazon Shop. Aber durchaus auch intelligent, z.B. merkt sich Amazon Echo den Turnus, in dem man beispielsweise Rasierklingen bestellt und schlägt den Kauf proaktiv vor.

Google Home allerdings verfügt über eine wesentlich größere Datenmenge und mehr Dienste. Einkaufen gehört genauso dazu wie alles weitere, was wir mit Google tun können. Deshalb schlägt das neue Google-Angebot größere Wellen als Echo von Amazon.

In Deutschland?

Es ist noch völlig unsicher, ob Google Home in Deutschland angeboten wird. Amazon grenzt Deutschland von vorn herein aus – bei Google werden wir´s erleben. Ob das positiv oder negativ ist, mag jeder selbst entscheiden. Ich für meinen Teil hätte lieber selber die Wahl, ob ich es kaufen und nutzen möchte oder eben nicht.

 

raifeleistung

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