Wir müssen uns wandeln. Wie sage ich das konservativen Mitarbeitern und Kunden?

binary-1332815_1280Der digitale Wandel tobt durch die Welt und lässt eine breite Schneise der Veränderung hinter sich. Das passiert nun schon seit einigen Jahren, seit klar ist, dass sich das Internet doch durchsetzt 😉 Die Großen und auch viele Mittelständler haben das längst begriffen und arbeiten am Wandel. Diese Programme heißen dann Firma 2020 oder Firma-Future. Viele informieren aber ihre Kundschaft und Belegschaft schlecht, falsch oder gar nicht.

Ich wundere mich immer wieder, wieviel Ignoranten es gibt. Damit meine ich nicht nur Angestellte, die „Facebook und so“ nicht mitmachen wollen. Sondern ich rede von Geschäftsführern oder gar Vorständen, die lieber den alten Gaul totreiten als ihn auszuwechseln. Vielleicht, weil sie selbst gar nicht mehr so lange dabei sein werden und sich deshalb jetzt nicht mehr in die Nesseln setzen werden.

Wandlung gab es schon immer

Manche aber wollen sich wandeln und beginnen damit – wissen aber nicht, wie sie ihre konservative Kundschaft oder gar Belegschaft „mitnehmen“ sollen. Das ist aber gar nicht so schwer. Denn wanden muss sich jeder, auch der biederste Beamte.

Das hat im Laufe seines Berufslebens schon jeder mehrmals geschafft. Umstellungen, die den gewohnten Ablauf auf den Kopf stellten, gab es immer. Sei es, als beispielsweise die Korrespondenz plötzlich per E-Mail ablief oder der neue Geschäftsführer „alles anders“ gemacht hat.

Auch ein Unternehmen hat mehrere Wandlungen hinter sich – vor allem traditionelle Betriebe, die schon einige Jahrzehnte am Markt agieren. Unterschiedliche Maschinengenerationen, Einführung der EDV, Änderung des Produktsortiments, Umstrukturierungen im Unternehmen, große Investitionsvorhaben, Generationswechsel in der Führung und so weiter. Jede dieser Änderungen hätte das Unternehmen in große Schwierigkeiten gestürzt, wenn diese nicht geglückt wäre. So aber sind Wandlungen häufig Erfolgsgeschichten geworden.

Suchen Sie sich eine Erfolgsgeschichte aus der Unternehmensvergangenheit

Nutzen Sie eine solche Erfolgsgeschichte aus der Vergangenheit und spiegeln Sie diese auf die bevorstehende Wandlung. Sie kann in einem ganz anderen Zusammenhang stehen, das ist unerheblich. Aber sie soll eine erfolgreich praktizierte Wandlung des Unternehmens beschreiben. Diese Story verwenden Sie für ihre bevorstehende (digitale) Transformation.

Gerade mit Geschichten kann man Inhalte gut vermitteln. Die Marketingbranche hat dafür den Begriff Storytelling gefunden. Sage es mit einer einprägsamen Geschichte. Anstelle allen die Notwendigkeit des digitalen Wandels auf Faktenbasis zu erklären, verpacken Sie das Ganze in eine Erfolgsgeschichte. Zum Beispiel:

„Unser Unternehmen musste sich schon immer Wandeln. Denken Sie doch daran, als wir die Fertigung umgestellt haben oder das neue Produktsortiment eingeführt haben. Das hat bei allen viel Kraft gekostet und oft hat es nicht auf Anhieb geklappt. Aber heute sind wir erfolgreicher als je zuvor, weil wir das gewagt haben. Nun steht wieder eine große Änderung bevor, der wir uns stellen müssen. Der digitale Wandel. Auch den werden wir gemeinsam bewältigen. Aber was heißt das konkret für uns? Das bedeutet…“

Jetzt kann man faktisch argumentieren. Klingt doch gut oder?

 

Bild: CC0 Public Domain

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Ist RAIFELEISTUNG nur ein Wortspiel? Ganz bestimmt nicht, denn alle Kunden von Stephan Raif dürfen eine wahrlich reife Leistung erwarten. Sie bekommen neben viel Erfahrung aus über 20 Jahren im Job, profundem Marketing- und Social Media Know-how noch eine ganze Menge Engagement, Begeisterung und Herzblut frei Haus.

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