Unterstützung für Helfer bei der Flüchtlingskrise

Flüchtlinge RAIFELEISTUNGAn dem Thema Flüchtlinge kommt niemand mehr in Deutschland vorbei. Aber statt weiter zu diskutieren und politisieren, wie es besser und richtig laufen könnte, habe ich mir im Rahmen meiner Möglichkeiten ein kleines Projekt überlegt und unseren Helfern im Ort bzw. Landkreis angeboten: Einen Blog rund um das Thema Flüchtlinge und Helfer.

Endlich sicher? Das ist der Titel meines Blogs. Denn ich stelle mir vor, aus welchen widrigen Umständen die Asylsuchenden zu uns konmen. So gesehen sind sie selbst in einem engen Wohncontainer sicherer als in den letzten Monaten in deren Heimat. Jedoch fühlt sich keiner von ihnen wirlich sicher. Zu wage ist deren Zukunft hier in Deutschland. Sie verstehen weder Sprache noch kennen die Kultur, geschweige denn den Bürokratismus, den es durchzustehen gilt. Ohne engagierte und beherzte Helfer ist das für die allermeisten völlig unmöglich. Alleine die Sprachbarriere verhindert ein sinnvolles Arbeiten mit den Behörden. (mehr …)

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Passwort – einfach zu merken, kaum zu knacken. So geht´s


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– das wäre zum Beispiel ein ultrasicheres Passwort. Aber können Sie sich das merken? Dann idealerweise pro Anmeldung und pro Gerät ein anderes – natürlich sichers – Passwort im Kopf gehalten? Ich jedenfalls kann das nicht.

Deshalb ein guter Vorschlag für lange Passwörter, die kaum zu knacken sind: Passsätze. „IcherklaehreIhnen2015zu100%IhrPasswort“ wäre beispielsweise einer. Den könnte ich mir merken. Kürzer geht auch. Ist kaum zu knacken.

Hier ein gutes Video, das die ganze Thematik in wenigen Minuten erklärt. Anschauen lohnt sich. Unbedingt!

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Zuglabor der DB Regio: Mehr Kundenzufriedenheit und bessere Reiseerlebnisse

Wie kann man eine Zugreise komfortabler und kurzweiliger machen? Welche Innenausstattung der Züge kommt bei den Fahrgästen besser an? Wie fühlen sich neue Materialien und neue Sitze an? Welche Angebote kann die Bahn ihren Kunden während der Reise machen – vielleicht ein Friseur oder ein Fitnessstudio oder ein Online-Lebensmittelshop mit Abholung am Zielbahnhof?

Das und vieles mehr fragen sich die DB Mitarbeiter im Regio Zuglabor. Das Ziel ist es, eine Bahnfahrt attraktiv und bequemer zu machen.

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Personal Branding: Stärken stärken!

Jeder Mensch hat Talente und Stärken, aber auch ein paar Schwächen. Klar. Der Prozess des Personal Brandings setzt die Markenkerne der jeweiligen Persönlichkeiten frei. Also genau die Talente und Eigenschaften, für die sie geschätzt und letzten Endes beauftragt werden.

In Folge dessen ist es viel effektiver, einfacher und energiesparender, an seinen Stärken zu arbeiten und diese zu verbessern. Im Gegenzug dazu braucht man unglaublich viel mehr Energie und Motivation, seine Schwächen auszumerzen. Deshalb empfehle ich, mit Schwächen anders umzugehen und sich, wo immer es geht, lieber auf die Stärken konzentrieren.

Das ist so ungefähr auch der Inhalt dieses netten Videos. Eckart von Hirschhausen erzählt eine unterhaltsame Geschichte über Stärken und Schwächen, die er „Das Pinguin-Prinzip“ nennt.

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Personal Branding: Warum das Teilen von Wissen sinnvoll ist

Ich habe die ersten Jahre meines Berufslebens in einer Zeit verbracht, in der kein Mensch auf die Idee gekommen wäre, Fachwissen öffentlich allen Interessierten zur Verfügung zu stellen. Das auch noch umsonst. Meine früheren Agentur-Chefs zuckten regelmäßig zusammen, wenn einer meiner ehemaligen Studienkollegen zu Besuch kam, der auch in einer Agentur arbeitete (und uns möglicherweise ausspionieren könnte 😉 ). Das ist heute komplett anders.

Wer als Spezialist auf seinem Wissensgebiet wahrgenommen werden möchte, der muss das tagtäglich beweisen. Er darf auf einem fachlich hohen Niveau kommunizieren und mit weiteren Fachleuten öffentlich diskutieren, um seinen Status zu untermauern. Damit macht er natürlich auch andere schlau, gibt kostenlose Ratschläge oder bringt möglicherweise sogar seine Konkurrenz auf neue Ideen. Trotzdem empfehle ich dieses öffentliche „fachsimpeln“ jedem, der sich als „Personenmarke“ und Spezialist versteht.

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Wie reagieren Menschen auf wachsende Komplexität?

Herrn Prof. Kruse bringt es in gut fünf Minuten auf den Punkt, wie „wir“ auf komplexe Dinge reagieren. Er hat fünf verschiedene Reaktionsmuster beschrieben:

  • Ausprobieren: Wie Kinder – trial and error.
  • Ausblenden, verdrängen: Ja nichts Neues zulassen, beim Alten bleiben.
  • Verstehen: Details verstehen. Hat Grenzen und verlangsamt den Prozess.
  • Reduzieren: Auf wenige Details konzentrieren. Klappt mit Einschränkungen, aber trivialisiert.
  • Intuitiv agieren: Jenseits des Verstehens nach komplexen Erfahrungsmustern agieren. Das funktioniert, wenn diese Erfahrungsmuster „up to date“ sind.

Die Intuition ist die stärkste Kraft, die uns hilft, komplexe Dinge zu nutzen und in sein das Leben einzubauen. In diesem Sinne – vertrauen Sie mehr ihrem Bauchgefühl. 

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Bahn Backstage Bayern – ein schönes Video-Projekt für RAIFELEISTUNG

Seit 2012 arbeite ich für die DB AG und bin mittlerweile gut unterwegs im Konzern. Ich arbeite im Marketing der DB Regio mit, betreue dort einen Blog und ein Wiki, halte Workshops, engagiere mich für interne Kommunikationsthemen bei DB Fernverkehr und werde ab und zu auch von Regionen beauftragt. Wie für dieses schöne Projekt: Bahn Backstage Bayern.

Die Idee dahinter ist ganz einfach: ein paar ausgewählte Fahrgäste bekommen die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu blicken. Denn was man sonst von der Bahn so mitbekommt, ist nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt wohl wenige kompliziertere, komplexere Systeme in Deutschland, die am Ende doch perfekt miteinander vernetzt sind und gut funktionieren.

Ich durfte an vier Standorten (Hof, Kempten, München, Würzburg) mehrere dieser Backstage-Veranstaltungen mit meiner Video-Kamera dokumentieren. Heraus gekommen sind sehr nette und kurzweilige Stimmungsbilder. Man sieht auf jedem Video: alle hatten ihren Spaß und spannend war´s obendrein.

Hier ein Eindruck meiner Arbeit…

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Reputationsmanagement: So versucht ein Unternehmen, unangenehme Artikel aus dem Internet entfernen zu lassen

Im Juli habe ich einen Erfahrungsbericht über guten und schlechten Service geschrieben. Das tat ich, weil Service ein wichtiges Kommunikationsthema ist und weil ich damals ganz aktuell am eigenen Leib erlebte, wie guter und schlechter Service funktioniert.

SOUND-SYSTEMS BeschwerdeAnlass für meine negative Erfahrung war der Kauf einer Karaoke-Anlage für meine kleine Nichte, die gerne singt. Die Anlage wurde mit einem beschädigten Lautsprecher ausgeliefert (Kunststoff-Gehäuse gebrochen). Anstelle mir schnell einen neuen Lautsprecher zu schicken, versuchte man uns mit völlig unakzeptablen Ersatz-Lautsprechern (nicht mal halb so groß wie die Originale) abzuspeisen. Nach x Mails rückte der Händler damit raus, dass sowohl die technischen Angaben auf der Website falsch waren als auch der Hersteller Pleite ist.

Jetzt versucht der Geschäftsführer des von mir kritisierten Unternehmens, über die Reputationsmanagement-Agentur „Web-Killer“ diesen Artikel löschen zu lassen oder „zumindest seinen vollen Namen dort nicht mehr zu nennen.“

Anfang Oktober erhielt ich zwei Mails (Mail-Text im Mouse-Over), eines von Web-Killer und eines von Clickonmedia mit der selben Aufforderung. Ich recherchierte und stellte fest, dass dieses Mail unverändert seit 2012 an viele Webseitenbetreiber verschickt wurde. Heute kam dieser Brief, der inhaltlich ähnlich der Mails ist. (mehr …)

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On the road: Als Business-Reisender per Fernbus von Frankfurt nach München

Stephan Raif FernbusGestern hat mich der Bahn-Streik kalt erwischt. Ich war in Frankfurt und saß bei meinem Kunden DB Regio im Marketing und konnte live miterleben, was passiert, wenn die GDL den gefühlten Rest der DB AG beschäftigt.

Um gleich mal mit ein paar Mythen aufzuräumen: Nein, die Bahn als solche wurde zwar nicht wirklich überrascht vom Streik, aber hat das auch erst ein paar Minuten vorher erfahren (bevor es beispielsweise in Spiegel Online stand). Und nein, „die“ freuen sich nicht darüber, liegen keinesfalls auf der faulen Haut und bezahlen ihre Leute auch nicht so schlecht, wie einem permanent suggestiert wird. Bei meinen Ansprechpartnern (DB Regio und DB Fernverkehr) gab es nur wenig Verständnis für den Streik. Aber ok, ist ja gutes Recht in Deutschland.

Einer meiner Aufgaben bei der DB Regio ist die Administration eines internen Marketing-Blogs. Ich unterstütze das Redaktionsteam nach Kräften und schreibe mit. Zum Beispiel über Fernbusse – deshalb entschied ich mich heute für einen Selbstversuch. (mehr …)

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